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| © 2004 / 45 und 52 min / Digi Beta / 16:9 / stereo Djenné - Stadt am Ufer der Wüste
Djenné ist die älteste Stadt Westafrikas; sie liegt am Ufer des Bani in Mali. Früher wurden hier Sklaven, Gold und Elfenbein von der Guineaküste gegen Salz aus der Sahara getauscht, Feuerwaffen aus Europa und Seide aus Asien.
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Neben ihrer wirtschaftlichen Bedeutung war und ist die Stadt Djenné bekannt als Zentrum für islamische Studien und als Pilgerziel, das Schüler und Gelehrte aus ganz West- und Zentralafrika anlockt. Es ist eine Stadt der zauberkundigen Marabouts, die offiziell den Koran lehren, aber auch mit magischen Amuletten Geschäfte machen. Die Grand Mosqueé, auf deren Vorplatz der traditionelle Montagsmarkt stattfindet, ist das größte Lehmgebäude der Welt. Neben kulturhistorischen und architektonischen Besonderheiten geht der Film auch auf gesellschaftliche Aspekte in der Stadt aus Lehm ein. Djenné wird seit Jahrhunderten insgeheim von mächtigen Familien regiert. Craven Landouré, ein Viehzüchter vom Volksstamm der Peul, führt als Protagonist durch den Film. Im traditionellen Lehmhaus seines 86-jährigen Vaters und Clanchefs lebt Craven mit Frau und drei Kindern, zusammen mit zahllosen Mitgliedern seiner unüberschaubar großen Familie. |
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