Dokumentarfilmreihe

Hussein in Kalkutta

Ein Film von Annette Dittert
Adolf Grimme Preis
Vertrieb /Kontakt

Filmpunkt GmbH

Buch und Regie
Annette Dittert

Kamera
Jan Budzowski
Philippe Cordey

Kameraassistent
Monika Allegretti

Ton
Abhijt Mukheuggee

Schnitt
Kascha Jankowska

Tonmischung
Erwin Poley

Musik
Duerbeck&Dohmen

Produzent
Stefan Tolz

Herstellungsleitung
Michele Owen
Markus Breimaier

Supervision WDR
Susanne Steinbock

Produktionsleitung
Bettina Kapune

Aufnahmeleitung
Holger Koopmann

Koproduzent
WDR

Redaktion
Britta Windhoff, WDR

Gefördert von
Filmstiftung NRW

© 2005 / 4x 45 oder 52 min / HDCam / 16:9 / stereo

Hussein in Kalkutta

„Glück ist, wenn man jemanden hat, den man mag.“

Ausgerechnet Kalkutta. Die Stadt in Indien, in der man das Glück am wenigsten vermutet. Kalkutta – das ist Elend, das sind Slums, das sind unfassbar viele Menschen. Was für eine Herausforderung, gerade hier das Glück zu suchen!

Tatsächlich kommen täglich Tausende vom Land in die Stadt am Hugli River, um ein besseres Leben zu finden. Einer davon ist Hussein. Er ist zwölf, als seine Eltern ihn aus ihrem Dorf in der Provinz fortschicken. Sie sind zu arm, um ihren Sohn noch selbst ernähren zu können. Jetzt soll er für sich selbst sorgen und das in Kalkutta, denn hier lebt ein Onkel der Familie.
Dieser Onkel hat eine Blechbläserband, die auf Hochzeiten und Straßenfesten spielt. Hussein soll die Rasseln spielen. Doch das Leben als Musiker ist hart in Kalkutta. Tagsüber wird geprobt, nachts gespielt – und das jeden Tag. Wer das nicht durchhält, kann sofort gefeuert werden: Denn Tausende von Kindern warten nur auf eine solche Chance.
Hussein wird kämpfen müssen, denn täglich landen Kinder wie er in den Slums von Kalkutta, ohne eine Arbeit, ohne ein Dach über dem Kopf und ohne etwas zu essen.
Annette Dittert und ihr Team haben Husseins erste Wochen in Kalkutta begleitet.

Annette Dittert (geb. 1962)
hat viele Jahre als Redakteurin beim WDR gearbeitet. Sie war verantwortlich für zahlreiche Sendungen und moderierte einige davon, bevor sie für drei Jahre als Chefkorrespondentin ins ARD Studio Warschau kam. 2004 erhielt sie den renommierten Hans-Friedrichs Preis für außergewöhnliche Leistungen im Journalismus.