Dokumentarfilmreihe

Diko in Mali

Ein Film von Annette Dittert
Adolf Grimme Preis
Vertrieb /Kontakt

Filmpunkt GmbH

Buch und Regie
Annette Dittert

Kamera
Jan Budzowski
Philippe Cordey

Kameraassistent
Silvio Reichenbach

Ton
Yirié Sabo
Salam Bah

Schnitt
Kascha Jankowska

Tonmischung
Erwin Poley

Musik
Duerbeck&Dohmen

Produzent
Stefan Tolz

Herstellungsleitung
Michele Owen
Markus Breimaier

Supervision WDR
Uwe Herpich

Produktionsleitung
Bettina Kapune

Aufnahmeleitung
Holger Koopmann

Koproduktion
WDR

Redaktion
Britta Windhoff, WDR

Gefördert von
Filmstiftung NRW

© 2005 / 4x 45 oder 52 min / HDCam / 16:9 / stereo

Diko in Mali

„Das hier ist das Paradies. Das hier ist mein Zuhause. Und es ist riesig groß.“

Mali - eines der ärmsten Länder der Welt. Zwei Drittel des Landes bestehen aus der Wüste Sahara. Über die Hälfte der Menschen sind Analphabeten. Von tausend Kindern, die geboren werden, sterben in den ersten fünf Jahren über zweihundert. Was bedeutet Glück für die Menschen in diesem Land?

Diko ist Nomade, ein Mann vom Volk der Tuareg. Seit acht Jahren lebt er notgedrungen in Mopti, einer quirligen Hafenstadt in Zentral-Mali, weil Diko in seiner Heimat, der Wüste, nicht mehr leben konnte. Bürgerkriege, Rebellionen und Dürrekatastrophen zwangen ihn wie so viele Tuareg, in die Städte Malis zu ziehen.
Sein Glück hat er hier nicht gefunden. Die vielen Menschen, der Lärm und der Dreck haben seine Sehnsucht nach der Wüste immer stärker werden lassen. Seit er weiß, dass die Brunnen in der Sahara wieder Wasser haben und seit er mit dem Salzhandel ein bisschen Geld verdienen konnte, reift in ihm der Plan, zurück zu kehren.
Annette Dittert traf Diko, kurz bevor er diesen Plan in die Tat umzusetzen begann und folgte ihm den ganzen mühsamen Weg zurück in die Wüste: Von Mopti den Niger nordwärts entlang bis Timbuktu und von dort tief in die Sahara, wo bis heute die legendären Salzkarawanen ihre Bahnen ziehen.

Annette Dittert (geb. 1962)
hat viele Jahre als Redakteurin beim WDR gearbeitet. Sie war verantwortlich für zahlreiche Sendungen und moderierte einige davon, bevor sie für drei Jahre als Chefkorrespondentin ins ARD Studio Warschau kam. 2004 erhielt sie den renommierten Hans-Friedrichs-Preis für außergewöhnliche Leistungen im Journalismus.