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| © 2003 / 45 und 53 min / Digi Beta / 16:9 / stereo Shomal Riviera der Mullahs Wie oft hat man die Gelegenheit mitten unter jungen privilegierten Iranern zu sitzen? In einer Ferienanlage am Kaspischen Meer, Kette rauchend, mit House Musik in den Ohren. Die Kopftücher „rutschen“ von Zeit zu Zeit und geben gebleichte Strähnen im dunklen Haar frei; man sieht gepiercte Ohren und jede Menge Make-up. Dunkle Ringe unter den Augen zeugen von der Party der letzten Nacht und doch sind sie in ein Gespräch verwickelt, dass einem mehr über ihr Land erzählt als man hierzulande gewohnt ist. |
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Jedes Wochenende strömen Tausende Teheraner an das nur vier Stunden entfernte Ufer des Kaspischen Meeres. Die Küste galt schon früher als „Riviera des Orients“, doch nach der islamischen Revolution 1979 wurden die Casinos des Schahs geschlossen und die Bikinis vom Strand verbannt. Unter dem reformorientierten Präsidenten Chatami lockern sich nun die Restriktionen immer mehr Iraner trauen sich Haut zu zeigen und Farbe zu bekennen. |
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